Eine immer wichtigere Stellung im Kreditwesen
nimmt das PostIdent-Verfahren ein. Um die Identität eines Kontoeröffners oder Kreditnehmers zuvor eingehend prüfen zu können, hat die Deutsche Post in ihren Filialen
das PostIdent-Verfahren eingeführt.
Viele Kreditinstitute bestehen vor einer Unterzeichnung des Kreditvertrages darauf, dass die Identität des Antragstellers geprüft wird, um so den Vorgaben des Geldwäschegesetzes gerecht werden zu
können.
Das Vorgehen bei einem PostIdent-Verfahren ist so, dass der Kreditantragsteller sich mit seinem Personalausweis oder seinem Reisepass in eine Filiale der
Deutschen Post begibt. Die Mitarbeiter dort prüfen dann anhand der Legitimationspapiere, ob es sich bei der auf dem Ausweis beschriebenen und der erschienenen
Person um ein und dieselbe handelt. Erst wenn das PostIdent-Verfahren erfolgreich
war und alle wichtigen Daten an das Kreditinstitut versendet wurden, ist eine Kreditausstellung möglich.
Durch diese
Vorgehensweise erwirbt der Kreditnehmer erhebliche Vorteile, da er sich nicht direkt zum Kreditinstitut begeben muss und alles wichtige von zu Hause aus erledigen kann.