Die Kreditgrenze zeigt dem Kreditnehmer an, bis zu welcher Höhe er sein Girokonto überlasten darf, ohne dafür extra einen Kredit beantragen zu müssen. Das Kreditinstitut muss keine gestellten Sicherheiten überprüfen oder sich von der Bonität des Kreditempfängers überzeugen. Was das Kreditinstitut vor der
Ausstellung der Kreditgrenze jedoch prüft, sind die monatlichen Einkommensnachweise. Durch die Eingänge auf dem Konto hat der Kreditgeber somit gleich einen Anhaltspunkt und kann anhand dessen individuell
entscheiden, welche Höhe das Kreditlimit haben kann.
Normalerweise geht man davon aus, dass man als
Kontoinhaber in etwa das zwei- bis dreifache seines monatlichen Einkommens als
Kreditgrenze aufrecht erhalten kann.