Bei jedem Konto findet nach einem bestimmten Zeitraum ein Kontoabschluss statt, bei welchem die Zahlungseingänge mit den Zahlungsabgängen
verrechnet werden. Das Ergebnis eines solchen Vergleichs ist der Kontosaldo, welcher
einem Auskunft darüber erteilt, wie man mit seinem Geld gewirtschaftet
hat.
Wenn sich der Kontostand dabei im Haben befindet, hat der Kontoinhaber mehr Einnahmen als Ausgaben gehabt. Steht
das Girokonto hingegen nach dem Kontoabschluss im Soll, liegt ein Verlust, ein Minus vor. In diesem Fall wurde ein Kontokorrentkredit aufgenommen, der den Kontoinhaber dazu berechtigt, sein Kontokorrentkonto um einen bestimmten Betrag zu überziehen.