Bevor ein Kreditinstitut einem Antragsteller eine feste Kreditzusage machen kann, muss eine Überprüfung der Bonität stattfinden. Diesen Vorgang nennt man Bonitätsanalyse. Dabei nimmt man
eine Unterteilung in eine sachliche und eine persönliche Bonitätsanalyse vor. Bei
der sachlichen Bonitätsanalyse unterzieht man den Kreditnehmer einer umfangreichen Prüfung, bei welcher man sich sowohl auf das
monatliche Einkommen als auch auf die Einträge in der SCHUFA beruft. Die persönliche Bonitätsanalyse hingegen befasst sich mit dem Kreditnehmer selbst und dessen Eindruck des Vertrauens.
Sinn und Zweck einer
Bonitätsanalyse ist es, die finanzielle Lage des Antragstellers aufzudecken, um so entweder eine Kreditzusage oder eine Kreditabsage zu erteilen. Merkt man bei der Bonitätsanalyse dass
der Kreditnehmer nicht dazu in der Lage wäre, die monatlichen Raten an das Kreditinstitut zu zahlen, kann kein Darlehen gewährt werden.